Reisetipp: 4x4 Reisemobil Offroad-Training bei der TUFA GmbH. Teil 2: Aufbautraining
Wir haben an einem 4x4 Reisemobil Offroad-Training bei der TUFA GmbH in Biberach an der Riß teilgenommen, dabei viel gelernt und das komplette Training gefilmt. Im Teil 2 geht es um das Aufbautraining.
Hier geht's zum Video vom Aufbautraining
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Stattdessen dieses Video auf der Youtube-Webseite öffnenBeim Aufbautraining geht es in die "advanced Sektionen" des TUFA-Geländes.
Nach dem gemeinsamen Frühstück der Teilnehmer und Trainer gibt es eine kleine Theorie-Session, in der Trainer Thomas die Allrad-Technik der Fahrzeuge und die Wirkungsweise der verschiedenen physischen und elektronischen Fahrhilfen erläutert.
Vor jeder Sektion gibt es eine kurze Besprechung, um was es jeweils geht, wo die Herausforderungen liegen und wie die technischen Helferlein zum Einsatz kommen können.
Danach geht es in die "advanced Sektionen" des TUFA-Geländes, allen voran die Schrägfahrrampen, die für alle Teilnehmer sicher die herausfordendste Sektion darstellt. Schräglagen bereiten allen ein Unbehagen. Deshalb ist es wichtig, sie in einem geschützten Rahmen und unter Anleitung eines erfahrenen Trainers zu üben. Thomas ist so ein Trainer, der seit Jahren Offroadtrainings für TUFA durchführt.
Wie schräg ein Fahrzeug kann, hängt natürlich von vielen Faktoren ab, allen voran dem Schwerpunkt des Fahrzeugs, der Spurweite, vom Untergrund und vielem anderen mehr. Mir hat Thomas gesagt, dass nach seiner Erfahrung Trucks wie das Sternchen bis zu 30 Grad Neigungswinkel vertragen.
Da ich der letzte in der Reihe bin, lade ich mir noch schnell eine Winkel-App aus dem Google Playstore herunter, um zu sehen, wie schräg das Sternchen in den unterschiedlichen Sektionen steht.
Auf der Rampe stehen 28 Grad auf der Uhr - bzw. dem Smartphone - und das Ganze sieht nicht nur spektakulär aus, sondern fühlt sich drinnen sitzend auch genauso an. Nur gut, dass Edith draußen steht und fotografiert. Das Geschreie hätte ich mir nicht anhören wollen ...
Das abhebende Hinterrad beim Durchfahren des kleinen Lochs im Boden zeigt, dass da nicht mehr viel Gewicht auf dem rechten Hinterrad lastet. Das Durchdrehen des Rads beim Anfahren unterstreicht dies noch einmal.
Wie schräg geht's? Hier vertraue ich ganz auf die Erfahrung von Instruktor Thomas.
Hier kann sich jeder an die für ihn/sie und den/die Beifahrer/-in gefühlten Grenzen herantasten und ausloten, was man sich und dem Fahrzeug zutraut. 
Der Übergang von einer Schräge in die andere zwingt das Fahrgestell in die maximale Verschränkung.
Der Faltenbalg muss die Verschränkung zwischen Fahrerhaus und Wohnkabine ausgleichen.
So tastet sich jeder an seine persönlichen Grenzen und die des Fahrzeugs heran.
Danach geht es in die dritte Dimension. Auf zahlreichen Steilauf- und -abfahrten können die Teilnehmer ihre Fahrzeuge kennenlernen, das Traktionsverhalten austesten und durch die Anweisungen von Thomas so manche Hürde meistern, die zunächst unüberwindbar schien. Leider hat es zuvor nicht geregnet. Das Ganze im Schlamm zu proben, wäre noch mal eine andere Hausnummer gewesen.
Verblüffend für viele der Teilnehmer war, zu sehen was die Fahrzeuge alles können. 
Der steilste Berg auf dem TUFA-Gelände ... für unser Sternchen kein Problem - zumindest bei trockenem Untergrund. Wäre es nass gewesen, hätte die Sache sicher anders ausgesehen. 
Eine kleine Sandpassage gibt es auch. Leider war der Sand zu kompakt, als dass sich ein Teilnehmer darin festgefahren hätte.
So war auch der zweite Tag der TUFA-Veranstaltung eine wertvolle Erfahrung für alle Teilnehmer, die nun viel besser wissen, was ihre Fahrzeuge können und wo die Grenzen sind. Meist sind sie hinter dem Lenkrad oder auf dem Beifahrersitz zu lokalisieren ... ;-)
Weitere Infos, Termine für Kurse und welche Kurse angeboten werden, findest du auf der Website der TUFA-GmbH. 








